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Adresse (URL): http://www.ppp.nrw.de/pilotprojekte/
PPP-Projekte sind transparent. Die Öffentlichkeit kann Entwicklungen und Ergebnisse beobachten und nachvollziehen. Denn zwischen den beteiligten Unternehmen und der Verwaltung ist vertraglich exakt festgelegt, wer welche Aufgabe zu erfüllen hat. Und: PPP-Projekte sind nur möglich, sofern hoheitliche Tätigkeiten (z.B. Polizeiarbeit) nicht betroffen sind und der Staat bzw. die Verwaltung die Aufgabe nicht selbst effizienter umsetzen kann.
Die PPP-Task Force des Landes begleitet derzeit eine Vielzahl konkreter Projekte im Bereich Hochbau. Auf Landesebene werden mehrere Vorhaben von unterschiedlichen Universitätskliniken betreut sowie erste Überlegungen zu Hochschulprojekten. Ferner existieren diverse kommunale Projekte in den Bereichen Schulen und Schul-Sporthallen sowie Rat- und ein Kreishäuser. Auch im Bereich Kindertagesstätten werden erste Erfahrungen gesammelt. abgerissen, neu gebaut bzw. saniert.
Auch im Bereich Verkehr gibt es einige Pilotvorhaben: In Lippe und Harsewinkel geht es um den Bereich "Straßen". Außerdem wurde gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr ein PPP-Modell zur Erhaltung von Landesstraßen entwickelt. Als sog. institutionalisiertes PPP wird in einem weiteren Pilotprojekt die Umstrukturierung des Hafens Krefeld zusammen mit einem strategischen Partner umgesetzt.
Alle Pilotprojekte können grundsätzlich auch an anderer Stelle ähnlich wiederholt werden. Sie werden in NRW intensiv durch die PPP-Initiative begleitet, so dass am Ende unter dem Strich allgemeine Bedingungen und Leitlinien für weitere PPP-Projekte bilanziert werden. Von den Modellprojekten, für die der Startschuss erfolgt ist, erwarten alle Beteiligten, dass sie durch die PPP-Konstruktion wirtschaftlicher umzusetzen sind als durch die öffentliche Hand in traditioneller Eigenrealisierung.
